Als Solist internationaler Orchester sowie als gefragter Kammermusiker ist Daishin Kashimoto regelmäßiger Gast in den großen Konzertsälen weltweit. Seine tiefen und intensiven Interpretationen eines breiten Repertoires von Barock und Klassik bis zur Musik unserer Zeit schöpfen aus einem immensen Erfahrungsschatz, über den er nach über fünfzehn Jahren als erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker verfügt.
Die Eröffnung der aktuellen Saison läutete Daishin Kashimoto als Artist in Residence beim Stavanger Symphony Orchestra mit Mozarts Violinkonzert Nr. 5 unter der Leitung von Andrew Manze ein. Im Rahmen der Residency folgen Auftritte mit Toshio Hosokawas Violinkonzert Prayer unter Bas Wiegers, ein Kammermusikprojekt mit Beethoven im Fokus sowie Prokofjews zweites Violinkonzert unter Kirill Karabits. Ebendieses spielt er auch schon im Dezember unter der Leitung von Wen-Pin Chien mit dem National Taiwan Symphony Orchestra, wo er zudem ein Kammermusikprojekt mit den Musikern leitet. Tschaikowskis Violinkonzert steht im Februar 2027 mit dem George Enescu Philharmonic auf seiner Agenda, ehe er das gleiche Konzert als Solist mit den Berliner Philharmonikern zum Saisonende auf einer Japantournee zu Gehör bringt.
In enger Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Mariss Jansons, Seiji Ozawa, Lorin Maazel, Yehudi Menuhin, Myung-Whun Chung, Fabio Luisi, Thomas Søndergård, Kazuki Yamada, Daniel Harding und Philippe Jordan gastierte Daishin Kashimoto bereits beim NHK Symphony Orchestra, Boston Symphony Orchestra, dem Orchestre National de France, den Symphonieorchestern des Bayerischen, Hessischen und Westdeutschen Rundfunks, dem Luxembourg Philharmonic und dem Orchestre de la Suisse Romande. Zuletzt begeisterte er unter anderem gemeinsam mit dem Dallas Symphony Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen oder dem Gürzenich-Orchester Köln. Auch mit den Berliner Philharmonikern war er wiederholt als Solist zu erleben, etwa mit Mozarts Sinfonia concertante beim Grafenegg Festival und beim Lucerne Festival, mit Prokofjews Violinkonzert Nr. 1 unter der Leitung von Sir Simon Rattle oder mit Tschaikowskis Sérénade mélancolique und dem Valse Scherzo auf der Berliner Waldbühne, oder zuletzt 2026 mit Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 1 unter Lahav Shani. Ein weiteres Highlight war die Uraufführung von Toshio Hosokawas Violinkonzert Prayer mit den Berliner Philharmonikern unter Paavo Järvi, gefolgt von Aufführungen mit dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra sowie dem Slovenian Philharmonic Orchestra.
